Review: Girlschool – THE SINGLES 1979–84 LIMITED EDITION

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Die ganze Geschichte Der Grössten Rockband Aller Zeiten!

Review: Girlschool – THE SINGLES 1979–84 LIMITED EDITION

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Girlschool Singles

Im runden Dutzend noch besser: Härte-Lektionen aus der Mädchenschule.

Vier Londoner Damen standen in den Startlöchern, als sich im Zuge der NWOBHM zum Jahreswechsel 1979/80 eine junge Generation von Musikern daran machte, das Rock-Genre zu erneuern: Sologitarristin Kelly Johnson, Rhythmusgitarristin Kim McAuliffe, Bassistin Enid Williams sowie Schlagzeugerin Denise Dufort er­­wiesen sich als pfiffig und talentiert genug, um als adäquate Nachfolgerinnen von All-Girl-Bands wie Birtha, Fanny und The Runaways Durchsetzungs-vermögen zu beweisen.

THE SINGLES 1979 – 84 LIMITED EDITION im Ausklappcover koppelt auf orangenem Vinyl exakt ein Dutzend 45er aus jener Aufbruchsphase – leider zumeist ohne die dazugehörigen B-Seiten: Noch aus der Zeit beim Indie-Label City Records stammt die Debütsingle ›Take It All Away‹. Als Non-Charter hielten nach dem Wechsel zu Bronze Records auch die beiden ersten Auskopplungen (›Emergency‹, ›Nothing To Lose‹) aus dem LP-Debüt DEMOLTION (1980) in die Band-Historie Einzug. Mit dem Gun-Cover ›Race With The Devil‹ aus dem gleichen Werk gelang jedoch der Durchbruch, der die resolute Girl Gang seinerzeit auch in den Bremer TV-„Musikladen“ führte. Noch höher in den UK-Charts platzierte sich 1981 der Titelsong des Nachfolgealbums HIT AND RUN. Aus dem gleichen Werk stammt auch ›C’Mon Let’s Go‹.

Erhebliche Aufmerksamkeit erregte im gleichen Jahr die Kollaboration mit den Kollegen von Motörhead: ›Please Don’t Touch‹ lieferte eine satte Top-5-Notierung im Heimatland sowie einmal mehr einen Besuch bei den „Mu­­sikladen“-Moderatoren Uschi Nerke und Manfred Sexauer. Single-Charts-Eingänge verzeichneten Girlschool danach zwar keine mehr, doch ›Don’t Call It Love‹, ›Burning In The Heat‹ und vor allem das T. Rex-Cover ›20th Century Boy‹ zünden nach wie vor.

8/10

Girlschool
THE SINGLES 1979–84 LIMITED EDITION
REAL GONE MUSIC

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